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Du schaffst das!

 

Unsere Angebote im Rahmen der Jugendberufshilfe motivieren junge Menschen und machen sie fit für eine Ausbildung. Mit Erfolg, denn die meisten schaffen den Abschluss zum/r Maler/in und Lackierer/in oder Bauten- und Objektbeschichter/in. Am 1. September haben neue Lehrlinge mit der Ausbildung in der Frankfurter Allee 110 begonnen. Lehrerin Ramona Nagel berichtet, warum die Zusammenarbeit mit den jungen Menschen gut funktioniert.

 

Frau Nagel, was ist das Besondere an der Ausbildung bei nwik?

Ganz wichtig: Wir arbeiten miteinander auf Augenhöhe. Nahezu gleichaltrige Jugendliche arbeiten gemeinsam in entspannter, freundlicher Arbeitsatmosphäre und in einem räumlich und personell überschaubaren Rahmen. Kurze Wege und flexibel agierende Mitarbeiter/innen machen eine enge Betreuung und die schnelle und unkomplizierte Hilfe bei persönlichen Problemen möglich. Wir haben immer ein offenes Ohr für Fragen und Probleme. Die Jugendlichen können bei der Gestaltung des eigenen Arbeitsumfeldes mitbestimmen und ihnen wird Raum für eigene Ideen und die eigene Kreativität gegeben. Ein respektvoller Umgang von jungen Männern und Frauen bei der Arbeit im handwerklichen Bereich ist für alle selbstverständlich.

 

Welche Voraussetzungen müssen die Jugendlichen mitbringen?

Die Ausbildung wendet sich an Jugendliche, die das 15. Lebensjahr vollendet, die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben, Motivation und Lernbereitschaft mitbringen sowie Spaß an handwerklicher Arbeit und Interesse an einem Berufsabschluss haben. Für die Aufnahme in unsere Ausbildung ist die Zustimmung des zuständigen Jugendamtes notwendig.

 

Wie schaffen Sie es, dass die Jugendlichen die Prüfung erfolgreich bestehen?

Unser speziell ausgebildetes Personal mit langjähriger Berufsausbildungs- und Reha- Erfahrung bietet auf den Einzelnen angepasste Lehr- und Lernmethoden sowie lerntherapeutische Angebote. Die individuell zugeschnittenen Arbeitsaufgaben und Hilfestellungen gewährleisten Arbeitserfolge und Lernfortschritte. Von Beginn unterstützt das Team die fachtheoretische Arbeit in der Berufsschule durch begleitenden Unterricht in der Frankfurter Allee durch Wiederholung und Training von Aufgabenstellungen, Vorbereitung von Klassenarbeiten. Und wir arbeiten mit Partnerbetrieben für betriebliche Praktika zusammen, die langjährige Erfahrung in der Arbeit mit jungen Menschen mitbringen.

 

Wie unterstützen Sie die Azubis bei Prüfungsangst?

Der Unterricht findet in vertrauensvoller Atmosphäre und in sehr kleinen Gruppen bis hin zum Einzelunterricht statt. Übungen helfen beim Abbau von Lernblockaden und Prüfungsangst. Hinzu kommen gezielte praktische und theoretische Prüfungsvorbereitung und Prüfungssimulation wie z.B. Training in Prüfungskabinen mit identischem Aufbau. Die Auszubildenden werden durch Ausbilder, Lehrer und Sozialpädagogen zu den Prüfungen begleitet. Entscheidend ist, auf jeden einzelnen Auszubildenden einzugehen und zu vermitteln: »Du schaffst das!«