Wohngruppen

 

Selber machen macht mobil

 

In der Fahrradwerkstatt des Wohnprojekts Wustrower Straße werden Zweiräder repariert, geflickt und instandgesetzt. Dabei unterstützt Botho Riffel die Jugendlichen jeden Mittwoch ab 13 Uhr ehrenamtlich mit seiner umfangreichen Werkzeugsammlung und fachmännischem Rat. Wie wertvoll sein Engagement für die jungen Menschen ist, erklärt Hausleiter Silvio Teichmüller: »Mobilität ist wichtig für die Jugendlichen. Indem sie sich selbst um ihr Fahrrad kümmern, wächst das Verantwortungsgefühl für den eigenen Besitz und sie gehen sorgsamer damit um«.

Der Erwerb von technischen Fertigkeiten auf dem Gebiet der Zweiradmechanik stärkt das Selbstbewusstsein unserer Jugendlichen und schafft wichtige Erfolgserlebnisse.


 

Lust auf Gartenarbeit

 

Auf dem Gelände des Haus Wustrower gibt es einen 1500 Quadratmeter großen Garten mit Gewächshaus, Gemüse-, Blumen- und Kräuterbeeten. Als Teil des Beschäftigungsprogramms für Schulverweigerer arbeiten einige Jugendliche regelmäßig im Garten mit. Sie legen Beete an, pflanzen, säen und ernten. Ziel ist es, bei den Jugendlichen ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und die Natur zu entwickeln.